Runder Tisch "Stammzellen" zusammen mit Science et Cité

"Persönlich bin ich sensibler geworden für ehtische Fragen"

 

 

Von Mai 2002 bis im November 2004 trafen sich BürgerInnen und WissenschafterInnen aus dem Raum Basel am Runden Tisch "Stammzellen" zu intensiven Gesprächen über zahlreiche Aspekte der Forschung an und mit Stammzellen.

TeilnehmerInnen - Charta

In einer ersten Phase arbeiteten sich die VertreterInnen der Cité in das unbekannte Thema ein und orientierten sich über zwei in Basel angesiedelte Projekte des NFP 46.

In der anschliessenden Phase diskutierte die Gruppe über die gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Dimension der Stammzellforschung.

Zwei Spezialthemen wurden vertieft erörtert: das Stammzellforschungsgesetz und die Stammzellen im öffentlichen Diskurs.

Protokolle: 1. Treffen - 2. Treffen - 3. Treffen - 4. Treffen - 5. Treffen - 6. Treffen - 7. Treffen -
8. Treffen - Schlussdiskussion

Am 14. März 2004 stellte die Gruppe ihren Schlussbericht der Öffentlichkeit vor und diskutierte mit Fachleuten darüber, welchen Beitrag solche Bürgerforen zur Demokratisierung unserer Gesellschaft leisten können.

Podiumsdiskussion im City Forum der BaZ, März 2005, Medienmitteilung

 

Der gedruckte Schlussbericht ist unter folgender Adresse erhätlich:

Frau Elisabeth Hale
Schweizerischer Nationalfonds
Wildhainweg 20
3001 Bern

Tel. 031 308 23 47
ehale@snf.ch

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- commander

 

Medienmitteilungen zu den Gesprächsrunden von 2002 bis 2004 finden Sie im Archiv.



Die aktuelle Stammzell-Diskussion
La discussion actelle sur les cellules souches

Neue Publikationen
Nouvelles publications

Bibliographie/Presseschau
Bibliographie/Revue de presse


 

 

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Science et Cité
Monika Barth, Hebamme - Alberto Bondolfi, Theologe/Ethiker - Peter Bürkli, Jurist - Franziska Bur, Advokatin - Aleksandra Wodnar Filipo-wicz, Biologin - Alois Gratwohl, Hämatologe - Anna Regula Hartmann, Aerztin/Karikaturistin - Wolfgang Holzgreve, Gynäkologe - Heidi John, Textillehrerin - Ulrike Kostka, Theologin/Ethikerin - Maya Meyer-Hauswirth, Lehrerin/Kunst- und Ausdruckstherapeutin - Beatrix Rubin, Bio-login/Ethikerin - Klaus Rüedi, Biotechniker - Theophil Schubert, Theologe/Politiker - Kurt Seelmann, Strafrechtler/Rechtsphilosoph - Marcus Stoercklé, Schriftsteller - Paul Stoll-Stalder, Chemiker - Daniel Surbek, Gynäkologe - Margrit Tanner, Kunstschaffende - Gilbert Thiel, Ne-phrologe - Helen Widler-Kiefer, Biologin

Projektleitung
Max E. Hauck, Umsetzung NFP "Implantate und Transplantate", Riehen
Rosmarie Waldner, Wissenschaftsjournalistin, Mitglied Stiftungsrat Science et Cité, Zürich

Moderation
Hanspeter Stoll, Bottmingen


Expertinnen/Experten
Mathias Bürgin, BAG Bern: Stammzellenforschungsgesetz - Dr. Eric Notegen, F. Hoffmann-La Roche Ltd, Basel: Patenrecht - Dr. Lukas Steinmann, Avenir Suisse, Zürich: Gesundheitsökonomische Aspekte - Prof. Dr. Sabine Maasen, Wissenschaftsforschung Universität Basel: Stammzellen im öffentlichen Diskurs


 


 

 

 

 

 

 


 


 


 

 

 

 

 

 

 

Charta für den Dialog

Am Runden Tisch nehmen Personen teil, die sich für das Thema Stammzellen interessieren und die bereit sind, sich über einen längeren Zeitraum damit auseinander zu setzen. Sie sind entweder in Forschung und Wissenschaft auf diesem Gebiet tätig und sind bereit, ihre Arbeit darzulegen und der kritischen Diskussion zu stellen oder sie sind als Bürgerinnen und Bürger daran interessiert und wollen den demokratischen Meinungsbildungsprozess mitgestalten. Die Teilnehmenden sollen den Runden Tisch prägen, nicht die OrganisatorInnen. Zu diesem Zweck bestimmen sie für den Dialog folgende Regeln und Zielsetzungen:
  • Am Runden Tisch nehmen Personen aus der Region Basel und mehrheitlich Beteiligte am Nationalen Forschungsprogramm "Implantate und Transplantate" (NFP 46) teil. Sie sind an der gesellschaftlichen Diskussion des Themas interessiert.
  • Die Science-VertreterInnen bringen im Besondern ihre Kompetenzen aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die Cité-VertreterInnen aus ihrem Wissen und ihrer Erfahrung als BürgerInnen und Betroffene ein.
  • Die Aufgaben und Ziele des Runden Tisches werden nach Input der TeilnehmerInnen festgelegt.
  • Der Runde Tisch wird durch einen allparteilichen Moderator geleitet. Er verfasst ein Protokoll der einzelnen Treffen.
  • Die einzelnen Treffen werden von einer Gruppe vorbereitet. Die Vorbereitungsgruppe setzt sich zusammen aus der Kontaktperson von Science et Cité, dem Umsetzungsbeauftragten des NFP 46 und dem Moderator. Weitere TeilnehmerInnen werden jeweils für die nachfolgende Sitzung aus der Gruppe bestimmt.
  • Als Auskunftspersonen können neben den anwesenden TeilnehmerInnen des Runden Tisches weitere Personen beigezogen werden.
  • ZuhörerInnen und Medien sind nach Prüfung im Einzelfall zugelassen.
  • Adressaten der Ergebnisse des Runden Tisches sind die Teilnehmenden, die Mitarbeitenden des NFP 46, der Schweizerische Nationalfonds sowie Science et Cité und nach Absprache die Öffentlichkeit.
  • Die Kommunikation nach aussen soll einem gemeinsam beschlossenen Konzept folgen.
  • Der Runde Tisch trifft sich 2-3 Mal pro Jahr für 1-2 Tage über einen Zeitraum von etwa 3 Jahren.
  • Der Runde Tisch strebt in der Regel eine Entscheidungsfindung nach dem Konsensprinzip an. Ist dies nicht machbar, ist im Einzelfall zu entscheiden, wie die Situation kommuniziert werden soll.
  • Alle Teilnehmenden sind gleichberechtigt und haben die gleichen Rederechte.